Kunst als Bannung von Selbstzerstörung. Anmerkungen zu Klaus Heinrichs Beckmann-Vorlesungen 1988–1990, in:
Richard Faber, Thomas Pittrof (Hg.): Der transdisziplinäre Religionswissenschaftler Klaus Heinrich,
Würzburg: Königshausen & Neumann 2026, S. 191–207.
Vom Pfeifen der Mäuse im Himmel. Raoul Hausmanns Projekt einer Neuverschaltung der Sinne, in:
Raoul Hausmann 1886–1971. Vision. Provokation. Dada, hg. von Ralf Burmeister und Thomas Köhler,
Berlin: Hatje Cantz 2025, S. 164–171 —
Katalog zur Ausstellung der Berlinischen Galerie
Vitruv und die Entdeckung des blinden Flecks, in:
Scholion. Bulletin 17 / 2025,
Colmena Verlag Basel 2025, S. 95–122
Peter Bexte, Berlin: Kulturverlag Kadmos 2019. — Um 1920 schuf Kurt Schwitters eine Collage namnes Das Undbild, während der Philosoph Franz Rosenzweig eine Philosophie des und formulierte. Die beiden wussten nichts voneinander, umso erstaunlicher ist die Parallelität der Ereignisse. Hier wie dort kreiste die Aufmerksamkeit um diesen ausdrucklosesten aller Ausdrücke. Ein nacktes und bedeutet nichts. Wie aber konnte es um 1920 dazu kommen, dass dieses nackte und ein Thema wurde und an völlig verschiedenen Stellen hervortrat? Irrlichternd durchläuft es Bilder und Texte jener Zeit.
Peter Bexte, München: Fink 2013. — Die Gestalt des Blinden im Innern der Diskurse um das Sehen markiert die Spur einer Verwerfung. Sie besagt in nuce, dass hier etwas nicht stimmt. In der Tat geschehen an den Rändern der Wahrnehmung seltsame Dinge. Es ereignen sich dort Überlagerungen von Erscheinen und Verschwinden, die auf ein ungewisses Terrain führen.
Peter Bexte, Dresden: Verlag der Kunst 1999. — Die Kunstgeschichte des Sehens ist nicht zu haben ohne eine Kunstgeschichte der Blindheit. Mit diesem paradoxen Satz ist eine Grundüberzeugung des vorliegenden Buches ausgesprochen. —
Die Einleitung zum Buch als PDF.
Maschinendenken / Denkmaschinen. An den Schaltstellen zweier Kulturen
Werner Künzel / Peter Bexte, Frankfurt am Main: Insel Verlag 1996. — Der Jugendsünde zweiter Teil (s.u.). In Erinnerung an meinen Freund Werner Künzel, der 2025 in Neapel starb.
Allwissen und Absturz. Der Ursprung des Computers
Werner Künzel / Peter Bexte, Frankfurt am Main: Insel Verlag 1993. — Als wir dieses Buch schrieben, lag ein Kurzschluss zwischen Computerei und Philosophie gewissermaßen in der Luft. Er beflügelte uns zu kühnen Sätzen wie: 'Raimundus Lullus war der erste Hacker in den himmlischen Datenbanken.' Noch Jahrzehnte später werde ich mitunter darauf angesprochen. Also sei's genannt, selbst wenn es eine Jugendsünde wäre.
Peter Bexte (Hg.), Berlin: Kulturverlag Kadmos 2023 — Weniges ist so anschlussfähig wie ein Schluss. Das nächste Update kommt bestimmt, so lautet ein Grundsatz der Mediengesellschaft. Wie also macht man Schluss? Und wann gilt etwas als ›passé‹? Was wissen Menschen, Tiere, Götter, Sprachen, Algorithmen und Kulturen von ihrem Anfang oder Ende? Das sagt sich nicht so leicht. — [Beiträge von Peter Bexte, Matthias Bruhn, Winfried Gerling, Gabriele Gramelsberger, Karin Harrasser, hans w. koch, Angela Lammert, Carolin Meister, Jean-Luc Nancy, Markus Rautzenberg, Georg Trogemann]. —
Die Einleitung als PDF
Peter Bexte und Martina Leeker (Hrsg.), Lüneburg: meson press 2020. — Wie steht es um den Klassiker Marshall McLuhan im 21. Jahrhundert? Diese Frage diskutieren 37 zeitgenössische Medienwissenschaftler_innen. —
Open-Access-PDF
Peter Bexte, Valeska Bührer, Stephanie Sarah Lauke (Hrsg.), Berlin: Kulturverlag Kadmos 2016. — Die Archive sind an ihren Grenzen in Bewegung geraten. Aus Orten der Verwahrung werden Knoten in flexiblen Wissensnetzwerken. Dabei sind die Probleme zugleich konkreter und abstrakter geworden — [Mit Beiträgen von Reem Akl, Lotte Arndt, Friedrich Balke, Peter Bexte, Lisa Bosbach, Valeska
Bührer, Michael Crone, Susanne Föllmer, Paul Klimpel, Corinna Kuehn, Stephanie Sarah Lauke, Boris Nieslony, Sven Spieker, und Renate Wöhrer] —
Open-Access-PDF
Gabriele Gramelsberger / Peter Bexte / Werner Kogge (Hrsg.), Bielefeld: transcript 2014. — Wissenschaft und Technik rekurrieren zunehmend auf das Prinzip des Synthetischen. Die Synthetische Chemie und die Synthetische Biologie zielen auf ein Zusammensetzen von Bausteinen, um neue Entitäten zu designen. Wissenschaftsphilosophische und -historische Überlegungen von: Gabriele Gramelsberger, Peter Bexte, Jan Wöbking, Stephan Günzel, Karin Harrasser, Martin Jansen und Christian Schön, Werner Kogge und Michael Richter, Michael Cuntz, Georg Trogemann, Kathrin Friedrich, Christoph Coenen. —
Open-Access-PDF
Hrsg. von Doreet LeVitte Harten in Zusammenarbeit mit Yigal Zalmona, Katalogredaktion: Peter Bexte, Berlin: Nicolaische Verlagsbuchhandlung 2005, Ca. 600 Seiten, ca. 300 Abbildungen
KERN. Gene, Hirne, Magma, Quarks: Innenansichten der Zukunft
Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Peter Bexte, Berlin: Philo & Philo Fine Arts 2005. —
Die von Denis Diderot ab 1759 verfassten Salons haben das Genre Kunstkritik begründet. Seine Gabe, Bilder zur Sprache zu bringen, hat wegweisend gewirkt. Dabei ist seine Auseinandersetzung mit Malerei aufs Engste mit dem Problem der Wahrnehmung verknüpft. Diderots Experimente mit optischen Medien erschließen sich vielleicht erst heute. —
Das Nachwort als PDF
Neuübersetzung von Jörg Heininger, mit einem Nachwort von Peter Bexte, Dresden: Verlag der Kunst 1995. — William Hogarths Analysis of beauty von 1753 ist ein Werk des Übergangs. Es ist alt und neu zugleich, mischt Nahes und Fernes auf doppelbödige Weise. Sein kritischer Impuls lautet: to see with our own eyes. — Edgar Pankow schrieb in einer Rezension: "Peter Bexte hat ein kenntnisreiches Nachwort zu diesem Band verfaßt. (In vielem klüger als Hogarth selbst, legt es die wesentlichen Dimensionen frei.) Es wird helfen, einen diskussionswürdigen Moment in der ästhetischen Selbstaufklärung des 18. Jahrhunderts einem weiteren Publikum zugänglich zu machen." Edgar Pankow im Tagesspiegel, 19.11.1995 — Das Nachwort von Peter Bexte als html-Fließtext
Übersetzt von Michael Bischoff, mit einem Nachwort von Peter Bexte, Dresden: Verlag der Kunst 1995. — An drei Beispielen – Jan Vermeer, Georges de La Tour und William Turner – entwickelt Serres seine radikale Vorstellung von Kunstbetrachtung als assoziative Interpretation, philosophiegesättigte Wahrnehmung. Das konkrete Bild wird zum Ausgangspunkt für die nachdenkende Betrachtung. Kunstbetrachtung wird damit genauso als variierende Übersetzung entwickelt wie die Malerei selbst.